1937-1938 Saroléa Monotube-Course 38

1937-1938 Saroléa Monotube-Course 38

Belgischer production racer 

Die belgische Traditionsfirma Saroléa zeigte vom Start weg Sportsgeist. 1930 bestand ihr Angebot aus sechs Maschinen, davon alleine drei Halblitermodelle mit ohv-Motoren als Super Sport und Racing-Modelle. 

1932 und 1933 gewann Robert Grégoire für Saroléa die belgische Meisterschaft. Im Jahr 1934, in dem Saroléa auch ihr Senior TT-Debut gab, bot die Firma käufliche Ausführungen ihrer Werksrennmaschine an. Die verbauten Motoren hatten geneigte Zylinder, englisch Sloper genannt. Diese Bauart war damals genauso in Mode wie zwei Auspuffrohre an einem Einzylinder. Auf diese Doppelportbauweise verzichtete Saroléa bei ihren Rennmodellen, die so zu ihrem Namen Monotube kamen. Die Motoren waren äußerst hochwertig gefertigt und konnten manches konkurrierende Modell mit obenliegender Nockenwelle bezwingen. Vor allem im eigenen Land wie auch in Frankreich wurden sie bei Straßenrennen wie auch im Geländesport erfolgreich eingesetzt. Die 500 ccm Monotube gab es neben einer 350 ccm auch in einer auf 88 mm aufgebohrten Version mit 600 ccm. Damit war sie die ideale Maschine für Gespannrennen und oftmals nationaler Sieger. 

Der technische Mitarbeiter Sven Heimberger erläutert Details der Ausstellung und öffnet den Blick für technische Raffinessen und Besonderheiten.