1937-1938 Motosacoche F 50

1937-1938 Motosacoche F 50

Schweizer Königswellenpräzision 

Selbst die Engländer mit ihren ausgereiften Motoren waren begeistert von der edlen Konkurrenz aus der Schweiz. Eindeutig ist die Handschrift britischer Konstrukteure spürbar, gepaart mit Schweizer Präzision. MAG setzte wie JAP auf qualitative Weiterentwicklungen ohne zweifelhafte Experimente. 

Der britische Rennfahrer und Königswellenspezialist Dougal Marchant und der Genfer Konstrukteur Jean Roland schufen ab 1927 spezielle Renntriebwerke für Motosacoche und deren Einbaumotorenfabrikat MAG. In 350 ccm und 500 ccm- Versionen des MAG-Rennmotors Typ D wurden die Ventile über Stoßstangen gesteuert, bei den Werksmotoren Typ A und F über Königswellen. Ein Beispiel für die Königswellensteuerung ist die hier gezeigte Motosacoche F 50. 

Ernst Hänni, einer der besten Schweizer Rennfahrer, wie auch Sepp Zuber und George Corday errangen mit dem Typ A etliche Siege. Der 1935 erschienene Nachfolger Typ F konnte die in ihn gesetzten Hoffnungen als Norton-Beater leider nicht erfüllen. 

Leihgeber 

Der technische Mitarbeiter Sven Heimberger erläutert Details der Ausstellung und öffnet den Blick für technische Raffinessen und Besonderheiten.