1952 Norton Manx 500 Ex-Duke

1952 Norton Manx 500 Ex-Duke

The most successful standard production racing machine in the world* 

Die Manx, benannt nach der Isle of Man, ist eines der berühmtesten und erfolgreichsten Rennmotorräder. Nicht minder bekannt ist der Fahrer dieser Manx 500 Werksmaschine: Der Engländer Geoffrey Duke bleibt bis heute ein absolutes Fahrerphänomen. Mit sechs Weltmeisterschaften und fünf TT-Siegen ist er der dritterfolgreichste WM-Star der Epoche bis 1960. 

Seine hier ausgestellte 500er entspricht in weiten Teilen der 350er Norton, mit der er die Weltmeisterschaft 1952 gewann. Duke konnte im Vorjahr eine Doppel-Weltmeisterschaft in beiden Klassen für Norton einfahren. Das Fahrwerk spielte dabei eine elementare Rolle: 1950 ersetzte Norton den schweren sogenannten Garden-Gate-Rahmen mit Geradewegfederung durch den berühmten Featherbed-Rahmen von McCandless. Die Manx hatte nun ein hervorragendes Handling und war mit Geoff Duke als Fahrer kaum schlagbar. Duke verließ nach den drei Weltmeisterschaften für Norton die Firma Ende 1952, um zu Gilera zu wechseln. 

Mit der 500er gewann Reg Armstrong die Senior-TT und auf der Solitude. Ein typisches Merkmal dieses 1952er-Modells war das kleinere 16“-Hinterrad, das bei speziellen Rennen eingesetzt wurde. 

Der technische Mitarbeiter Sven Heimberger erläutert Details der Ausstellung und öffnet den Blick für technische Raffinessen und Besonderheiten.