1953 NSU R22 Rennmax

1953 NSU R22 Rennmax

Weltmeister 1953 mit 10.000 U/min: Werner Haas 

Dieses Exponat ist eine Skulptur aus Aluminium, Stahl und Elektron, die in Handarbeit gefertigt wurde. In vielen Details ist zu erahnen, wieviel Aufwand in der NSU-Rennabteilung betrieben wurde, um eine Siegermaschine zu bauen, die heute auch zu den ästhetischen Motorradikonen zählt. 

Am 26. April 1953 errang im belgischen Floreffe erstmals nach dem Krieg wieder eine deutsche Rennmaschine einen Sieg im Ausland. Am Ende der Saison 1953 wurde der Augsburger Werner Haas sensationell Weltmeister in der 250er Klasse. 

Die NSU Rennmax von 1953 war die erste 250er Straßenrennmaschine mit Viertaktmotor, die ihre Nennleistung über der magischen 10.000 U/min-Marke erreichte. 

Eine spätere 1953er Rennmax mit Delphin-Verkleidung können Sie im NSU-Museum besichtigen. Außerdem finden Sie dort die 1955er WM-Sportmax, einen erfolgreichen Produktionsrenner des damaligen Weltmarktführers NSU. 

Der technische Mitarbeiter Sven Heimberger erläutert Details der Ausstellung und öffnet den Blick für technische Raffinessen und Besonderheiten.