1953 MV Agusta 125 Monoalbero

1953 MV Agusta 125 Monoalbero

Die Einsteigerrennmaschine der Weltmeister 

Die Monoalbero (Einnocker) wurde zum Sprungbrett vieler erfolgreicher Fahrer. Mike Hailwood wie auch Luigi Taveri bestiegen mit ihr die ersten Sprossen der Karriereleiter. In Deutschland verhalf die Monoalbero 1955, umgebaut zur dohc- Version, Karl Lottes zum Deutschen Meistertitel. NSU-Star Siegfried Spiess und Gerhard Mitter begannen mit der Monoalbero ihre Laufbahn hin zu späteren Autorennfahrern. 

Graf Domenico Agusta bot von 1953 bis 1956 diese Monoalbero Privatfahrern an. Die kleine MV sah man ab da nicht nur auf der Rundstrecke, sondern mit Lichtanlage auch bei den Langstreckenrennen wie Milano-Taranto oder dem Motogiro d‘Italia. 

Als MV 1952 ihre Monoalbero da competizione auf dem Mailänder Salon präsentierte, gab es schon seit zwei Jahre ein Werksfahrermodell mit Doppelnockenkopf. Diese Bialbero, die zuerst nur Werksfahrern vorbehalten war, dominierte die 125 ccm-Klasse. Erst in Form der NSU Rennfox fand sie einen ebenbürtigen Gegner. 

Mit einem vom Werk in geringer Stückzahl angebotenen dohc- Umrüstkopf konnten Fahrer, die sich erfolgreich zeigten, ihre Mono- zur Bialbero umbauen. Zudem gab es erfolgreiche 175 ccm und 203 ccm-Versionen. 

Der technische Mitarbeiter Sven Heimberger erläutert Details der Ausstellung und öffnet den Blick für technische Raffinessen und Besonderheiten.